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Gerade als Puma wieder bei den anderen beiden landete, kam der Chefmechaniker der Rega aus dem Hangar heraus. Er schob das schwere Tor hinter sich zu, hielt ein paar Sekunden inne und drehte sich dann zu Aluette, Peter und Puma um;
„Es hat keinen wert, die Lage schön zu reden.. Rex hat nebst dem Heck und den Landegestell schwere Innere Schäden davon getragen. Die Pleuelstangen, zwei Kolben und das Kurbelgehäuse haben bei der harten Landung Risse bekommen und sind zum Teil verbogen. Was Rex jetzt braucht, wären ein neuer Antrieb, ein neues Chassis mit samt Heckausleger und ein Landegestell.“
„Auf was warten Sie denn noch, holen Sie die Teile und helfen Sie Rex“, forderte Aluette den Techniker auf.
„Wenn das so einfach wäre, würde ich nicht hier stehen. Die Teile sind nicht vor zwei Wochen erhältlich, vieles passt nicht mehr auf das vorhandene und den Motor hat noch nicht mal das Werk in den Regalen. Es tut mir leid....“
SuperPuma rang mit den Tränen und versuchte Aluette so gut es ging zu trösten.
Mit grossen Hydraulikflüssigkeitstränen in den Augen schluchzte Sie kaum verständlich;
„ Das kann nicht sein, nein, das das darf nicht sein...Rex....“!!! Mittlerweile waren alle Mechaniker ebenfalls vor der Halle versammelt und man spürte förmlich wie jedem Anwesenden ein dicker Kloss im Hals steckte. Rex war nicht irgend ein Heli, nein Rex war der Sohn von Aluette und SuperPuma. Jeder kannte die Familie De l'Autogyré als nett und immer Hilfsbereit. SuperPuma seinerseits war der zuverlässigste Heli in der ganzen Region und ein guter Freund für viele hier.
In dem Moment startete Peter Seine Turbine mit einem sehr ernsten Gesichtsausdruck.
„ Sieht so aus als wäre es an Zeit, dass nun der „Götti“ seiner Verantwortung nachkommt, die er beim Taufversprechen abgab! Bleibt bei Rexinald, er braucht Seine Eltern jetzt mehr als je zuvor,“ warf er dem verdutzten SuperPuma und der immer noch in Tränen aufgelösten Aluette zu und hob ab.
„Ich komme in etwa 2 Stunden zurück, wartet auf mich“ und weg war er...
Völlig verstört und nichts ahnend sahen sich die Anwesenden an und zuckten mit den Schultern.
„Wenn jetzt noch jemand etwas „in peto“ hat, dann Peter, wir warten mit Euch hier, wer weiss ob wir nachher noch gebraucht werden“, ermutigte Thomas der Vorarbeiter Aluette und SuperPuma.
Nach fast genau einer Stunde klingelte das Telefon des Chefmechanikers.
„ Hildebrandt? Wer?? Ok... jawohl... natürlich.. alles vorhanden.. kann ich organisieren, jawohl Herr Oberst.“ Er schaute nochmal auf das Telefon, stand auf und rief dann alle Rega Mechaniker zu sich. Der Hangar gleich im Handumdrehen einem Ameisenhaufen, alle liefen umher, schleppten schweres Gerät an, machten Ordnung und schufen Platz.
„ Was ist los? Ist was mit Rex?? rief SuperPuma einigen Leuten zu. Einer von Ihnen blieb stehen, und erwiderte; „ Peter ist auf dem Weg hierher und anscheinend mit hohen Besuch, mehr weiss ich auch nicht, tut mir Leid Puma“
Ein paar Minuten später war ein fernes dröhnen wahrnehmbar, dass unweigerlich von einer Regaturbine stammen musste. Alle suchten gespannt dien Wolken behangenen Himmel ab, bis.. „da hinten, ich sehe Peter und einen Transporthelikopter, aber was...“ nun sahen es alle. Unter dem Transporthelikopter hing ein leerer Rumpf, den aber niemand so richtig einstufen konnte. Peter landete wieder neben Aluette und Puma.
„Leute, ich möchte euch den Oberst Hugentobler der Schweizer Luftwaffe, vorstellen. Ich kenne den Herrn Oberst noch aus meiner Zeit in der Armee, als er mein Ausbildner war. Aber lassen wir Ihn nun erklären.“ erklärte Peter und öffnete die Seitliche Türe.
„Aluette, SuperPuma, ich werde es kurz machen, es geht um das Leben von Rexinald. Peter rief mich vor ein paar Jahren an und erzählte mir von Seinen Patenkind und welches enorme fliegerische Potenzial in Ihm stecken würde. Seit da haben meine Leute und ich ein Auge auf alle Bewegungen, die Ihre Familie machten. Was ich Ihnen nun erzähle und fragen werde unterliegt der Geheimhaltung und wird dies auch noch ein halbes Jahr länger bleiben. Egal welche Entscheidung sie fällen, Sie werden es niemandem Erzählen dürfen, ist Ihnen das klar?“
SuperPuma ergriff das Wort und fragte:
„Wenn es Rex auch nur im entferntesten hilft, dann geht das klar, Herr Oberst.“
„Gut“, erwiderte der Offizier und richtete Sich die feldgraue Krawatte. „Dann hören Sie mir genau zu, wir haben wenig Zeit..; Vor fünf Jahren wurde eine Helikopterstaffel ins Leben gerufen, um Piloten und Helikopter auszubilden und zu bauen, die für die Landesverteidigung eine zentrale Rolle spielen werden. Hierfür wurden die besten Helikopter und Piloten ausgesucht und ausgebildet. Es fehlt nur noch ein Team, dann haben wir die Truppe zusammen. Rex hat alles erforderliche an Können, Reaktion und Mut, die er braucht. Sie beide haben Ihn sehr Gut erzigen und ausgebildet.“
„ Aber was soll nun...?“ fragte Aluette schluchzend dazwischen.
„Lassen Sie mich ausreden Aluette, ich komme gleich auf dem Punkt. Peter hat mich aufgeklärt, in welchen zustand Rex sich befindet. Folgendes biete ich Ihnen und vor allem Rex an: Wie ich Ihnen erklärte, möchte ich Rex in meiner Truppe haben. Er bekommt von uns ein neues Chassis, also einen Comanche-Rumpf, zwei RollceRoyce/Honeywell Turbinen und alles was nötig ist, um in unserer Staffel arbeiten zu können. Zudem bieten wir Ihnen Puma, als Flugausbildner und Ihnen Aluette, im Rettungs- und Sanitätszentrum einen Job an. Sie wären alle drei eine perfekte Ergänzung in meinem Team und ich würde mich freuen wenn Sie für mich arbeiten würden.“
Schweigen---
Alle warteten gespannt auf die Reaktion von Aluette und Puma. Die beiden waren sichtlich überrollt worden. Unerwartet meldete sich Aluette als erste zu Wort: „Ich weiss nicht, ob ich mich so schnell entscheiden kann, wieder eine aktive Rolle als Rettungskraft anzutreten, aber es geht um meinen Sohn, nicht um mich und ich weiss, nein ich spüre dass Rex nur allzu gerne diese Herausforderung annehmen würde. Was meinst Du Puma?“ fragte Sie Ihren Mann, der immer noch recht verdutzt zu sein schien.
„Ich würde meinen Kleinen verlieren, wenn ich nicht auch ja sagen würde. Zudem wollte ich Ihm auf den nächsten Geburtstag eh einen tollen Rumpf schenken“; brummelte der immer noch etwas von der Rolle gefallene Puma.
„ Sehr gut!“ freute Sich der Oberst und wirbelte mit ausgestreckter Hand und dem Zeigefinger einen Kreis in die Luft. „Los, Ihr habt's gehört, vorwärts, wir haben keine Zeit zu verlieren. Bringt alles in den Hangar. Die Turbinen kommen morgen um die selbe Zeit, bis dahin ist Rex so weit dass er in den Rumpf hineingebaut werden kann, klar?“ rief er mit lauter Stimme den Mechanikern zu.
Gruss Kusi, dem ein Stein vom Herzen fällt und sich auf das Ende der Geschichte freut
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Agusta A109 USCG (450)
Gazelle SA341 (2.6m im Bau)
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