Hallo zusammen,
so, endlich habe ich Zeit gefunden hier was zu meiner ungewollten/unkontrollierten Autorotation zu posten
Ich beginne mal mit einer ungefähren Schadensbilanz:
-2 Servogetriebe
-ein Servohorn (war weniger stark als das Getriebe!)
-das komplette Landegestell (von dem her hat es sich wahrscheinlich gelohnt, die Alu-Bodenplatte zu montieren)
-das Autorotationszahnrad ist irgendwie anders als vorher

Durch die Wucht beim Aufprall hats das Zahnrad ganz schon verrissen...
Also was ist passiert? Ich weiss es nicht genau... Ich konnte normal fliegen, dann war ich mal eher hoch oben, gerade in der Normalfluglage, und da stellte plötzlich der Motor ab... am Akku liegts ziemlich sicher nicht, das Log des Reglers zeigt keine Anormalien, und als ich dann zum Heli rannte, lief der Motor noch... Also kein defekter Regler, kein defekter Motor, dann bleibt nicht mehr viel übrig... ->Empfängerausfall! Es scheint mir zur Zeit die einzige Erklärung... Naja, also bin ich von etwa 50m (eher mehr... weiss es nicht mehr so genau) relativ schnell runtergekommen, eigentlich hab ich mit dem Pitch noch bisschen Rumgespielt, ich wollte eine Autorotation machen, aber im Nachhinein merkte ich, es könnte gut sein, dass am Heli nichts auf meine Befehle reagiert hat... Der Heli ist dann auf jeden Fall wunderbar perfekt waagrecht auf die Wiese geprallt

Das war wohl die Rettung für meinen clone, der hätte danach noch viel schlimmer aussehen können, aber es hat so schon genug gekracht... Die Akkuzellen sind dabei so erschrocken, dass sie fast aus der Hose gerutscht wären, aber da war noch der Boden, und das ganze war so gedämpft, dass die Zellen keinen Defekt aufweisen. Ich hab sie grad vorher ans Ladegerät gehängt, sie waren übrigens noch je bei etwa 4.07V, also sollte das auch kein Problem gewesen sein.
MfG Yannick
Ps.: Bilder werden evtl. noch folgen, mindestens vom Autorotationszahnrad