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  #1  
Alt 14.07.2011, 08:32
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Jayhawk; erster Helirumpf und schon Probleme

Ein herzliches Servus, an alle hier!

Dies ist mein erster Beitrag, darum zuerst eine kleine Vorstellung meinerseits:
Ich heiße Bernhard, bin 40 Jahre alt, fliege seit 1,5 Jahren Modellhubschrauber.

Ein Rumpfheli war schon immer mein Traum, darum habe ich mir diesen verwirklicht, und eine Jayhawk in der 600er Größe bei scaleflying.de gekauft.

Schon zu Beginn habe ich einige offene Fragen. Da ich von einigen Bauberichten hier sehr begeistert bin, habe ich mich nun hier angemeldet, und denke, dass ich kompetente Hilfe bekommen werde.

1. Problem:
Befestigung des vorderen Fahrwerkes.
Laut Baubeschreibung wird es mit einer Schraube 4 x 18 und Schraubensicherung an den Spant geschraubt.
Leider hat der Spant und das Fahrwerksbein nur ein Loch, nirgends ein Gewinde.
Eine Mutter scheidet aus Platzgründen aus, und nur kleben scheint mir nicht haltbar genug.
Meine Idee wäre ein M5 Gewinde in das Loch des Federbeines zu schneiden, und das Fahrwerk mit einer entsprechenden Schraube direkt anzuschrauben.
Ich weiß nur nicht, ob das Alu genügend Festigkeit für das Gewinde hat.

Habe ich beim Baubericht was falsch verstanden, hätte jemand eine bessere Idee, oder kann ich es mit dem M5 Gewinde machen?

Danke schon im Voraus, weitere Fragen werden sicher kommen!

Gruß Bernhard
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  #2  
Alt 14.07.2011, 11:31
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Hallo Bernhard, das stimmt schon wie es beschrieben ist! Im spanten ist (sollte) eine eine einschlagmutter sein, welche die lange Madenschraube aufnimmt und durch das Loch im federbein dieses fest hält. Ich hab zusätzlich noch an die Rumpfseite ein dünnes holz geklebt und somit dem Fahrwerk mehr Stabilität gegeben.


Gruss kusi, freut sich auf ne zweite Jay am Himmel!!
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  #3  
Alt 14.07.2011, 11:37
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Im Nachhinein muss ich aber sagen dass dieser Rumpf nicht gerade sehr Anfänger freundlich ist, wie zb eine hughes oder md..
Kontrollier die verklebungen der spanten und die Lötstellen der flexwelle.
Die Mechanik auf alle Fälle oben und unten befestigen. Sieh dir ansonsten noch meinen baubericht an!
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  #4  
Alt 14.07.2011, 11:51
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Danke, Kusi. Auf dich habe ich gehofft!

Deinen Baubericht kenne ich. Nur leider fehlt das Detail mit dem Federbein.
Die Einschlagmutter im Spant habe ich auf manchen Bildern gefunden. Bei mir fehlt sie.
Ich verstehe aber trotzdem nicht, wie das Federbein damit halten soll.
Die Schraube hält damit im Spant, steht aber nur einfach nach hinten raus.
Das Federbein hat somit Spiel zwischen Spant und Rumpf. Verlieren geht sicher nicht, aber fest ist anders.

Wenn ich meine Idee mit dem Gewinde im Federbein realisiere, kann ich es fest an den Spant schrauben. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das Gewinde im Alu hält.

Die Spanten habe ich schon nachgeklebt. Trotzdem Danke für den Tipp!

Gruß Bernhard, der diese Anhängsel an den Gruß bei Kusi immer gerne liest, und sich noch über viele nützliche Tipps freut!
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  #5  
Alt 14.07.2011, 13:02
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Salü Bernhard

Das mit dem Gewinde würde ich nicht machen. Das Federbeinauge ist dauernd in Bewegung. Das darf nicht fest sein, sonst klappt das mit dem Einfedern nicht. Ausser du machst dann in den Spant eine Hülse, welche die Drehung aufnimmt.

Manche machen von aussen ein Loch in den Rumpf, um eine Schraube von der Aussenseite her in die Einschlagmutter einschrauben zu können. Auch eine Variante wenn einem das Loch nicht stört.

Ansonsten wie es Kusi gemacht hat. Das hält (auch bei ungewollten härteren Landungen ), obwohl es auf den ersten Moment sehr labberig scheint.

Gruss Marcel, der auch kein Loch in seiner 500-er Firehawk wollte...
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  #6  
Alt 14.07.2011, 19:31
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Ach die Mutter fehlt bei Dir Wenn du den Rumpf bekommen hast, welcher die beiden Fernsterschlitze auf der Seite haben, zwischen Schiebetüre und Cockpittüre... Schau mal bei Scalflying.de rein. Dort ist diese Mutter auf einem Bild ersichtlich.. Eventuell wurde die vergessen beim Einbau?!
Wie Marcel schon schrieb, muss das Federbein beweglich bleiben. Damit die lange Madenschraube aber nicht am Rumpf aussen ansteht und eben auch zur stabilisierung des selben kannst Du auch ein Holz hinter den vorhanden Spanten anbringen und zwar so, dass das Federbein ZWISCHEN diese beiden Hölzchen rein passt.
Hier ist übrigens ein Foto besagter Mutter, allerdings noch ohne hintere Beplankung..


Gruss Kusi, wäre am Samstag in Egliswil mit der Jayhawk für eine Besichtigung zu haben
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Geändert von Flatterman (14.07.2011 um 20:07 Uhr)
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  #7  
Alt 14.07.2011, 20:16
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Die Beweglichkeit des Federbeines habe ich natürlich nicht bedacht.
Bin sehr froh davor gefragt zu haben!

Die fehlende Mutter habe ich schon im Baubericht entdeckt.
Mir war halt auch nicht klar, dass das Federbein nur auf der Schraube steckt. Ohne angeschraubt zu sein.
Mal sehen, ob ich so eine Einschlagmutter herbekomme. Werde Karsten von scaleflying.de mal eine Mail schreiben.

Danke auch für das Angebot zur Besichtigung. Nach Egliswil sinds laut Google 300 km. Im Moment zu weit. Vielleicht später mal.
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  #8  
Alt 14.07.2011, 20:22
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Und gleich weiter:
2. Problem
Die Akkufrage ist immer noch ungeklärt. Die Antriebskomponenten sind auf 10s LiPo ausgelegt.
Gefallen würde mir ein LiFePo. Kann man im Modell lassen, schnell geladen, ausreichend Power.
Bei LiFePo komme ich dann rechnerisch annähernd auf 12s. Bei Hobbyking gibt es einen 6S2P 4.500er. Einer wiegt laut Datenblatt 900 Gramm. Bei zweien sind es nach Adam Riese 1,8 kg. Damit liegt das grob gewogene und geschätzte Abfluggewicht über 6 kg.

Ist der Vogel damit zu schwer?
Was wiegt deiner, Kusi?

Gruß Bernhard, der froh ist sich hier angemeldet zu haben!
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  #9  
Alt 14.07.2011, 20:44
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tach Bernhard

nur 6kg? ein Leichtgewicht also...
nee Spass bei Seite, meine Agusta hat ja bloss 20cm mehr Rotordurchmesser und wird gute 3kg schwerer als deine Jay...
fals es vom fliegen her knapp werden sollte, kannst du ja etwas mit der Drehzahl rauf.

werfe noch ein herzliches Willkommen hinterher
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Grüässli Steff

Du bist süchtig wenn du selbst beim Rasenmäher und dem Deckenventilator den Blattspurlauf kontrollierst

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  #10  
Alt 14.07.2011, 20:44
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Du wirst lachen, aber gewogen hab ich den noch nie.. Schätze aber dass das Ding gut 7 - 8 Kg wiegt. Ich flieg mit 2 x 6S1P und einem 2S als Empfänger Akku. Alles soweit vorne wie möglich. So installiert ist der Rumpf abflugfertig genau auf der Rotorwelle im Gleichgewicht.
Nun hab ich aber einen neuen Motor erstanden und werd auf 12S umstecken, also nicht mehr Parallel, sondern die beiden Lipos Seriell verbinden


Gruss Kusi, denkt auch dass 300km für schnell schnell etwas weit sind

PS: Du bist aus A gell?
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