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  #1  
Alt 25.02.2011, 21:44
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Frage Microbeast mit Spectrum Servos

Habe mal wieder ein Frage


Ich habe soeben mein erstes Microbeast erhalten und baue meinen T-Rex 600 auf Padellos um. Ich fliege nun bereits seit ca. 2 Jahren mit den Spektrum Digital DS 821 Servos für die Taumelscheibe. Hatte auch nie Probleme.

Da ich jetzt im MB die Ansteuerfrequenz der Servos sowie den Mittenimpuls eingeben muss, habe ich mich im Netz über diese Daten meiner Servos schlau gemacht aber leider nichts gefunden. Auf der Beastx Website ist auch nichts aufgeführt.

Sind meine Servos einfach schon zu alt? Benutzt jemand von Euch auch noch solche Servos? Soll ich am MB einfach die tiefsten Werte einstellen und ausprobieren?
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Gruess Roger
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  #2  
Alt 26.02.2011, 06:58
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Hallo Roger

ich kenne dieses Servo da ich es ganz am anfang auch in meinem T-Rex 600 verbaut hatte. Als mir der Heli dann aber wegen einem nicht erkannten Getriebeschaden vom Himmel fiel habe ich diese Servos rausgeschmissen und stärkere verbaut. Hatte damals einen Artikel im Netz gefunden von einem Benutzer dem die Servos beim lagern im Keller kaputt gingen ohne einen einzigen Flug damit gemacht zu haben. Freut mich trotzdem dass Du damit zwei Jahre geflogen bist.

Hier noch ein Auszug aus dem Paralleluniversum:
Zitat:
Mir wurden diese Spektrum DS 821 Servos für eine YAK54 empfohlen (1,7m)... die haben aber noch am Boden (zum Glück) dieselbe Probleme gezeigt - die Ausgangsachse des Getriebes ist gebrochen.

Die Servos (mit dem Flieger) habe ich bei SCHWEIGHOFER gekauft.
Nach ein Paar Mails aber, haben sie mir eine Gutschrift in Höhe der gekauften Servos ausgeschrieben - tollen Service !!!

Komisch nur, dass ich die selben Servos seit > 2 Jahre an einer Ultimate drin habe - und da ist (bis heute) nichts passiert und diese wurden schon ordentlich beansprucht.

Also.. auf jeden Fall diese Servos mit Vorsicht geniessen !!
Für Flybarless ( ich fliege auch das Microbeast ) brauchst Du schnelle, starke Servos, die zudem nur wenig Strom ziehen.

Wenn es das Budget zulässt würde ich an Deiner Stelle Futaba BLS-451 oder BLS-452 verbauen. Meiner Meinung nach die besten Servos für diesen Zweck. Seit ich die im Heli habe (452) hatte ich nie mer irgend ein Problem. Sie haben ein Metallgetriebe und sind spielfrei.

Die Align Servos oder baugleiche von Savöx ziehen sehr viel Strom so dass der Empfängerakku gerade mal für 5 Flüge reicht. Mit den Futabas geht das doppelt so lange.

Hoffe das hilft Dir etwas weiter.
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Greetz Daniel

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Geändert von klaeger (26.02.2011 um 07:01 Uhr)
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  #3  
Alt 26.02.2011, 07:18
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Der Mittenimpuls der meisten Servos ist 1520 µs. Das sind quasi alle Servos, die man direkt an einen Empfänger anschliessen kann. 800µs Impuls entspricht Vollausschlag links, 2200µs Vollausschlag rechts.

Diese Impulsweite ändert der Empfänger immer dann, wenn sich die Servos bewegen sollen.

Ein paar Sonderlinge sind z.B. die 2 Servos von Logictech, die haben um die 900 oder 700irgendwas (?) µs Mittenimpuls und funktionieren nur an den Logictech Kreiseln.

Die Ansteuerfrequenz sagt, wie oft dieser Impuls pro Sekunde an das Servo gesendet wird. Das verkraften unterschiedliche Servos unterschiedlich oft. Hier gehen die Frequenzen von etwa 50Hz (alle 20ms) bis etwa 400Hz (2.5ms).

Das theoretische Maximum sind 450Hz, da ab noch höherer Frequenz die Impulslänge von 2200µs länger ist als die Gesamtdauer eines Impulses. Resultat wäre ein Dauersignal, kein Puls mehr.

Eine höhere Frequenz bedeutet zudem auch mehr Arbeit fürs Servo = höherer Stromverbrauch = mehr Verlustwärme.

Was bringt also die Option im MB?
Performance-Junkies können das absolute Maximum aus ihren Servos rauskitzeln, da mit höherer Ansteuerfrequenz auch die Signale vom MB mit weniger Zeitverlust an den Servos ankommen. Irgendwann ist dann aber auch das schnellste Servo zu langsam

Wie bestimmt man das Maximum?
Testen....
Servo ausbauen, Daumen mit leichtem Druck aufs Horn und Frequenz so lange erhöhen, bis das Servo nicht mehr mit voller Kraft dagegen halten kann, weil es mit der Auswertung des Signal-Feuers nicht mehr klar kommt.

Frequenz wieder etwas reduzieren und schauen, ob das Servo im normalen Betrieb warm wird. Bleibt es kühl, ist es den Anforderungen gewachsen. Test beendet.

Wird es merklich warm, Frequenz weiter reduzieren, Test wiederholen.

Was bedeutet das für dich?
Nimm den Default Wert, wenn das MB einen anbietet oder einen Wert um die 100Hz. Das sollten eigentlich alle Servos verkraften.


Historische Randbemerkung:
Die 20ms Impulslänge, bzw 50Hz Ansteuerfrequenz, stammen aus einer Zeit, als Empfänger die Servos noch nacheinander angesteuert haben. Servo 1 musste also immer "warten" bis der Empfänger auch noch Servo 2 bis 7 oder 8 "bedient" hatte und wieder an der Reihe war.



Gruss, Steven
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  #4  
Alt 26.02.2011, 10:44
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Ich danke Euch für die schnellen Antworten.


Da ich meinen Rex anschliessend mit einem Airwolfrumpf versehen möchte, werde ich doch besser die TS-Servos ersetzen, da ich das Risiko eines Absturzes nicht eingehen möchte.


@ Daniel
Du hast sicher recht mit den Futaba Servos, da ich aber mit dem Rumpf nur noch Scale fliegen werde, reichen sicher auch günstigere Servos, da die Belastung nicht mehr so hoch sein wird.

Ich denke an folgende Typen:
- Align DS 610 (Stellkraft = 9.6kg/cm, 200Hz, 1520µs)
- Savöx SC-0254 MG (Stellkraft = 7.2kg/cm, 65Hz, 1520µs)

Würden die 65Hz beim Savöx auch ausreichen, oder soll ich doch eher die von Align nehmen? Betreffend höherem Stromverbrauch, wäre das nicht so schlimm für mich, da ich bereits 2 Empfängerakkus benutze. So kämme ich dann doch noch auf ca. 10 Flüge.


Dann hätte ich noch eine kleine Schlussfrage


Bis jetzt hatte ich den Gyro Gy401 und das Servo Futaba S9254 verbaut. Das Servo sollte von der Leistung (333Hz und 1520µs) meiner Meinung nach, gut für das Weiterverwenden sein. Jedoch bin ich mir nicht sicher ob ich den bis jetzt verwendeten "Spannungsbegrenzer 5.1V" beim Microbeast für das Heckservo weglassen darf.
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  #5  
Alt 26.02.2011, 13:11
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Hallo Roger

Also wenn Du die Align Servos nimmst empfehle ich Dir unbedingt einen Siebkondensator oder einen Peakfilter am Empfänger anzustecken. Die Align's haben hohe Blockierströme bis 5A. Kollegen haben im Betrieb schon 12A gemessen was jeden Empfänger ohne Kondensator in die Knie zwingt. Ansonsten sind die Servos sicher ausreichend.

Den Gy401 in Kombination mit S9254 hatte ich auch. Das Servo ist sehr gut zu gebrauchen mit dem Microbeast, aber den Stepdown Regulator würde ich drin lassen, das habe ich auch so. Funzt wunderbar !

Gruess
Daniel
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  #6  
Alt 27.02.2011, 07:15
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Hoi Daniel

Danke Dir für Deine Info.

Werde ziemlich sicher Align Servos bestellen. Noch eine Frage zum Siebkondensator.
War googlen und habe unter anderem folgenden Link gefunden:

Insider-Modellbau - SIEBKONDENSATOR JR (Emcotec)

Ich bin ein wenig verunsichert, da ich bis jetzt noch keine Erfahrungen mit FBL-Systemen habe. Wie macht es den Align mit Ihren Helis (z. Bsp. T-Rex 550, 600, 700) wenn dort ein 3G verbaut ist? Habe bis jetzt nirgendwo gelesen oder gehört, dass es einen solchen Siebkondensator benötigt.

Im Zweifelsfall werde ich zur Sicherheit natürlich lieber einen Kondensator einbauen. Es geht mir lediglich um das Grundverständnis.

Ja gell, ich kann Sachen fragen.
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  #7  
Alt 27.02.2011, 16:32
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Hoi Roger

Du brauchst Ihn im Normalfall nicht ! Nur wenn die Stromversorgung zu Deinem Empfänger überfordert ist, und glaub mir mit dem Align BEC und den Savöx oder Align Servos ist sie das schnell einmal

Der Siebkondensator wirkt wie ein Filter der die Spannungsspitzen die im Stromkreis entstehen puffert und dadurch herausfiltert. Einige sehr gute Regler mit integriertem leistungsstarkem BEC machen das auch, aber so ein Regler kostet schnell mal 450 und mehr Franken, z.B. Kontronik Jive oder YGE.

Angenommen Deine Mechanik läuft z.B. wegen Temperatureinflüssen ein wenig strenger, gleichzeitig regelt das FBL System schneller als Du das von Hand könntest und der Heli kommt aus einer Figur heraus in die nächste geflogen so dass die Kräfte höher als normal sind, z.B. bei Pitchpumps dann geht dein Empfänger ohne Kondensator in den Failsave weil plötzlich statt 1A eben 12A Strom fliessen.

Hast Du aber so einen Kondensator angesteckt bügelt Dir der diese Spannungsspitze weg und weder Du, noch Dein Empfänger kriegen mit dass da was war

Nein im Ernst - Ich würde NIE mehr Savöx Servos fliegen ohne diesen Kondensator. Horizon, der Spektrum Heini empfielt das auch so.

P.S. Der Link ist gut, diesen kannst Du kaufen und einfach auf den leeren Emfängeranschluss oder am Microbeast am leeren Anschluss zusätzlich anstecken. Ich habe den Multiplex Peakfilter, das ist aber auch der Emcotec, einfach anders beschriftet

Hier der Crash mit Savöx Servos ohne Kondensator: A-1-3 T-Rex 600 ESP vom 25.4.2010

Hier siehst Du das Teil in meinem Heli:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_0434.jpg (97,0 KB, 19x aufgerufen)
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  #8  
Alt 27.02.2011, 17:36
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Du hast mich Überzeugt, ist sicher besser so was einzubauen und nicht merken, dass was passiert, als so viel Pech haben und anschliessend bereuen, keinen eingebaut zu haben. Das zeigt Dein Video ja leider überdeutlich.


Danke Dir vielmals für Deine wertvollen Tips und Unterstützung.
Freue mich schon auf den ersten Testflug.
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  #9  
Alt 01.03.2011, 06:20
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Du wirst sehen das Microbeast ist ganz ne tolle Sache und auch einfach zu programmieren wenn Du exact nach Anleitung vorgehst.

Ich fliege im Sport Modus und meine Potis sind alle in Grundstellung 9 Uhr
Die Heckempfindlichkeit mit dem S9254 habe ich auf 78% eingestellt und mein Heckservohorn hat 10mm Abstand zur Servomitte

Greetz
Daniel
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  #10  
Alt 04.03.2011, 20:23
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Hoi Daniel

Hatte heute mein erstes Einschweben mit dem Microbeast 2,0


Ist wirklich super erklärt und somit auch für einen FBL-Frischling wie mich, einfach zu verstehen. Jetzt geht es noch an die Feineinstellung damit ich ganz zufrieden bin. Freu mich schon auf das Ausprobieren mit den verschiedenen Einstellungen.
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