Hallo MiniTitan-Piloten,
In meinem Umfeld gibt's gegen 10 Mini Titane (ich selber habe zwei), und auf mindestens drei davon hatten wir Hecks, welche in unregelmässigem Rythmus seitlich zuckten. Das Problem trat eher bei höheren Drehzahlen auf und offenbar auch etwas abhängig vom Klima (deshalb schienen mir zwischendaurch sogar elektrostatische Entladungen mögliche Ursache zu sein). Nach Überprüfen von Heckrotorpitch-Anlenkung, Riemenspannung, nach Spielen mit Governor, Gaskurve und Gyroempfindlichkeit, und selbst nach dem Ersatz von Gyro, Heckservo, Motor und ESC war das Phänomen an diesem Heli immer noch da

Der andere schwebte und flog diesbezüglich perfekt.
Die Lösung

für meinen Heli und später auch den anderen zweien fand ich beim Heckgetriebe: Wird der ganze Heckausleger in das Chassis geschoben bis zum Anschlag, besteht zwischen den beiden Heckgetriebe-Zahnrädern immer noch zuviel Spiel. Wenn die Lager der Heckgetriebewelle nicht ganz neu sind und der Riemen wenig gespannt, verstärkt es den ganzen Effekt noch. Behoben habe ich diesen Umstand, indem ich den Lagerdeckel der Heckgetriebewelle, welcher auch gleichzeitig der Anschlag des ganzen Heckauslegers nach vorne ist, um 0.5mm abgefräst habe (Schraubenlöcher ggf. etwas aufweiten). Dies war eher zuviel, nun muss ich beim montieren ca 0.2mm vom Anschlag zurück, damit ich ein leichtgängiges aber nahezu spielfreies Heckgetriebe habe. Bei meinem Heli wären 0.3mm abfräsen also perfekt gewesen.
Seit dieser Modifikation hatte ich kein einziges solches Zucken mehr, ebensowenig mein Kollege. Die anderen hatten das Problem nie, es scheint also eine Streuung zu geben bei diesem (entscheidenden) Zahnradspiel.
Wollte dieses Wissen nur weitergeben - in der Hoffnung, auch andere finden ihre Freude am Minititan zurück
Christian