Seit heute sind nun alle Bilder des Flugtages 2011 im Netz. Dazu gekommen sind noch weitere Themen wie:
Fuchsjagd
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Hier ging in diesem Jahr alles sehr geordnet zu und her. Es wurden kaum Modelle beschädigt (ausser einem blauen Höhenleitwerk, von welchem Schaumteile durch die Luft schwebten und ein anders kleines Teil, das ich jedoch nicht zuordnen konnte). Auch Fuchsschwänze wurden kaum wegrasiert.
Nach dieser letzten Vorführung wartete ich noch ein wenig auf dem Platz, um nicht in den grossen Abfahrtsstau zu gelangen. Da traf ich gerade zwei Buben im tiefen Primschulalter, welche sich die unbeschädigten Papierstreifen vom Platz geholt hatten. Diese montierten sie sich an ihre mit der Gummischleuder betriebenen Plastikflugzeuge. Grosse Flüge waren damit nicht mehr möglich. Doch die Kinder gaben sich sichtlich Mühe die Streifen nicht zu beschädigen. So halt wie es ihnen auf dem Platz zuvor vorgezeigt wurde.
Auf dem Heimweg habe ich mir dann überlegt, was wohl die Ursache für diesen sehr geordneten Verlauf der Fuchsjagd sein könnte. Eine mögliche Erklärung dafür findet sich jetzt unter dem dafür angegebenen Link.
Begegnungen am Pistenrad:
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Hier gibt es unter anderem einige Fotos von den Aktivitäten im Nebel. Ursprünglich hatte ich diese Aufnahmen eigentlich wegsortieren wollen. Dann fand ich jedoch Einige dieser unter den schwierigen Sichtverhältnissen gezeigten Vorführungen doch sehr bemerkenswert. Jetzt sind sie in einem eigenen Album zu sehen.
Bemerkung zu den Helivorführungen
Ziemlich beeindruckt war ich von der 3 D Helishow im Nebel. Erfordert doch das Fliegen unter normalen Verhältnissen schon ein ausserordentlich rasches Reaktionsvermögen und eine präzise Einschätzung der Distanzen zwischen Heli und Boden bzw. Heli zu Heli. Aus Sicht des weiter entfernten Zuschauers wirkte diese Vorführung doch als ziemlich spektakulär. Zumal die beiden Piloten keine auf das Lichtspektrum des Nebels optimierten Brillen trugen.
Der einzige Vorteil der Piloten gegenüber den weiter entfernten Zuschauern lag in der geringern Lichtdämpfung aufgrund der kürzeren Distanz zu den Flugobjekten.
Am Samstagmorgen kamen auch Angehörige der Fliegerabwehrtruppen am Flugtag vorbei. Dies verleitete mich zu einem nicht ganz ernst gemeinten Kommentar.
Am Flugtag nahmen auch zahlreiche, zum Teil recht aufgeweckte Kinder teil. Von einem Fotograf mit Leuchtweste erwarten diese automatisch eine gewisse Kompetenz zum Geschehen auf dem Flugplatz. So wurde ich, ohne es anzustreben, zur Beantwortung von ungewöhnlichen Fragen bei gezogen. Aus diesem Anlass entstand die Hangargeschichte.
Speaker an einem solchen Grossanlass zu sein, ist aus meiner Sicht eine recht anspruchsvolle Aufgabe. Die Brissago, die nebenbei auch noch am Feuer gehalten werden muss, liefert immer eine Gelegenheit für einen Extraschnappschuss. Zu diesem Thema habe ich ein weiteres Album erstellt.
Ausser einigen kleinen Missgeschicken gab es erfreulicherweise an diesem Flugtag keine richtigen Crashes. Der Grund dafür dürfte unter anderem bei der gewissenhaften Flugvorbereitung der Modellpiloten liegen. Als ich jedoch bei der grossen Ju-52 vorbei kam, da staunte ich sehr über das umfangreiche Material zum Aufbau dieses imposanten Flugzeuges. So gab es einen portablen Werkstattisch mit verschiedenem Werkzeug und Zubehör. In einer Kiste war sogar eine Materialliste in den Deckel eingeklebt (Was mich sehr an die vielen selbst im Militär durchgeführten Materialkontrollen erinnerte). Auch dazu gibt es ein Album.
Wie an einem solchen Anlass üblich befand sich im Warteraum auch die Ausstellung der teilnehmenden Show- und Reserveflugzeuge. Dafür gibt es ein weiteres Album.
Dann habe ich noch ein Album von einer kleineren PC-21 erstellt, welche mir auf unserem Flugplatz in Dübendorf als Trainingsmotiv für zahlreiche Aufnahmesituationen gedient hatte. Über dieses Flugzeug liesse sich ein eigener Bericht schreiben, worauf ich hier jedoch verzichte.
Verkaufsstände gibt es auch viele am Flugtag. Im Gegensatz zu meinen Vereinskollegen bin ich in diesem Sektor nur mit der Kamera und ohne Geld in der Tasche unterwegs gewesen. Dennoch konnte ich es nicht lassen darüber auch noch einen Kommentar zu schreiben.
Samstagabend
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Trotz eines Einwandes wurde ich am Samstag angewiesen mein Auto auf der Kantonsstrasse zu parkieren, wo es dann um 17.55 ganz einsam stand. Nach einem kurzen Spurt und einer Umparkaktion entschloss ich mich noch weitere Bilder zu machen. Obwohl dies am Abend wegen des weniger starken Lichtes immer anspruchsvoller wird. Für richtig schöne Actionaufnahmen braucht es entweder helles Licht oder dann ganz ein grosses mit viel Glas ausgestattes Rohr. Ein solches sieht man typischerweise bei den Fussballfotografen. Die Modellflugfotografie funktioniert nach ähnlichen Gesetzen. Nur muss man hier nicht stundenlang auf das alles entscheidende Tor warten bei dem der Ball scharf unter der Latte abgebildet werden muss.
Beim Jet von Robert Sixt war ich lichttechnisch bereits massiv an der Grenze des Machbaren. Für den extrem tiefen Anflug mit dem Snowrider und dessen Schatten auf der Piste hatte ich eigentlich zu wenig Licht, was man in der Internetversion des Bildes kaum bemerkt.
Bei den beiden PC-21 ging es stark über die gewohnten Lichtempfindlichkeiten. Mit sämtlichen meiner früheren Kameras (inkl. Film) wären solche Bilder nie möglich gewesen. Über 800 ASA war für mich immer Schluss. Jetzt habe ich es höher versucht und damit Bilder mit erhöhtem Farbrauschen produziert. Die vom Sonnenuntergang verursachte gelbe Färbung, habe ich im PC-21 Album bewusst belassen.
Zu meiner persönlichen Freude, traf ich Hans Laubscher erstmals wieder nach einer längeren Zeit. Dies war der Anlass für ein paar Fotos vom HT-Team. Die beiden Zweierformationen mit der PC-21 und den weissen Hunter faszinierten mich als fotografische Herausforderung aussergewöhnlich.
Wie schon die letzten beiden Jahre, bin ich vom Flugtag in Hausen völlig begeistert. Das traumhafte Wetter sorgte für viele ausserordentliche Fotomotive. Spätestens nach den ersten Gesprächen mit den in der Szene wohlbekannten Showpiloten, hat mich selbst wieder die Leidenschaft gepackt, diese zwei herrlichen Tage in einer dafür angemessenen Weise zu dokumentierten. Was nun noch folgt, ist die Erstellung eines Berichtes. Material ist ja dafür in ausreichender Menge vorhanden.
Wnn nichts dazwischen kommt, wird die nächste, viel kleinere Fotoreportage von der Modellbaubörse in Dübendorf erfolgen.
Bis dahin mit einem herzlichen Gruss
Hermann, MG Dübendorf